Geschrieben von Les Ours
Wir steigen bei der Haltestelle Hardturm aus. Für Ende Mai ist die Luft schon ganz schön temperiert. Nahe der Haltestelle gibt es einen schwungvollen Brunnen. Das Stadion fehlt noch. Ich verkrümele mich in den Schatten und lasse den Menschen mit seinem Fotoapparat hantieren.
Der Brunnen aus Weisszement und Marmorsand ist aus dem Jahr 1982 und steht an der Bernerstrasse aufgestellt und passt noch knapp auf den Plan des ‹Urban Walk›.
Zürich baut. Es wird nichts mit dem Fischerweg, also gehen wir über den Hardeggsteg – und es wird grün. Umwege lohnen sich und erweitern den Horizont! Aber nur, wenn nicht ständig auf den Bildschirm gestarrt wird.
Ein Bär entspannt sich auf einer Treppe des Kloster Fahr Wegs an der Limmat. Auf dem Weg joggen Menschen. Warum können die nie still sitzen?
Im Park am Wasser studieren wir das Projekt ‹Kreucht und Fleucht›. Wir sind genau genommen nicht mehr in Zürich West, sondern in Höngg. Das ‹Idiotikon› leitet diesen Namen von ‹Honig› ab. Sehr bärenfreundlich.
Ah, ein Liegestuhl. Schön bärengerecht. Schatten, Bäume, Bienen. Der Mensch steckt seine Nase in den Bücherschrank.
Liegestuhl und Schrank befinden sich im ‹Lesegartenzimmer› der Werner Wollenberger Stiftung. Es ist angenehm ruhig hier. Nur komplett mit Bär, versteht sich.
Am Wasser ist auch die Schule einquartiert, und hier steht das alte Turbinenhaus. Im Restaurant ist es Zeit für einen Espresso.
Wir gehen am rechten Ufer der Limmat entlang in Richtung des nächsten Steges, der uns nach Züri West zurückbringt.
Die volle Dröhnung hat uns wieder. Strasse, Verkehr, Beton, Asphalt. Vorbei ist die Ruhe. Es wird wieder ‹urban›.









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