Geschrieben von Les Ours
Wir sind zum dritten Mal in Seebach. Es ist schön schattig hier im Dschungel des Hochbeets auf der möblierten ‹Piazza Pop Up› inmitten von Asphalt, Beton und blau weissen Bärentransportern. Es ist ein schöner Frühlingstag und die Sonne scheint schon recht lange. Die Menschen haben ihre Uhren umgestellt und nennen das ‹Sommerzeit›.
Das ist die grosse Werbetafel für die ‹Piazza Pop Up›, von der es offenbar auch an anderen Orten der Stadt Zürich welche gibt. Grün-violett ist eine spannende Farbkombination.
Am Chatzenbach steht eine hübsche Blume! Hat es etwas für mich in der Blüte?
Der Mensch meint, wir stünden hier in einer informellen Galerie. Jeder Pfeiler ist farbig geschmückt. Über uns donnern die Züge.
Der Mensch fotografiert und der Bär fällt aus der Tasche. Hatten wir schon mal, lernt der Zweibeiner das nie?
Ein informeller Veloparkplatz. Das Gefährt steht aber schon länger hier oder wurde hier deponiert. Ich untersuche die vordere Laterne, da leuchtet aber nichts mehr.
Das rote Geländer gehört zum Steg über den Chatzenbach. Wir nähern uns der Glattparkstrasse.
Hier sitze ich an der Kreuzung mit der Thurgauerstrasse, ganz rechts ist noch das Schild ‹Zürich› sichtbar. Wir sind hier an der Stadtgrenze.
Das ist die selbe Kreuzung von der anderen Seite, wir haben die Strasse erfolgreich überquert.
Über dem Fussweg hängt eine Hochspannungsleitung. Man wandert unter den Masten durch.
Die Tafel sagt uns, welche Drähte Strom wohin bringen. Die ‹SBB› braucht ihn für ihre Bärentransporter.
Es lässt sich gut klettern auf und zwischen den Stromkästen an der Strasse – wir Bären sind geschickt und mutig.
Der Flughafen Zürich-Kloten ist nicht weit, dieser SWISS Airbus ist von dort gestartet. «Zweiföhner» nannten Moses & Basil diese Flugzeuge. Die Häuser gehören bereits zu Opfikon.
Am Ufer des Chatzenbachs wachsen Bäume und Gebüsche. Der Bach verläuft parallel zur Glattparkstrasse.
Zwei Erpel paddeln auf dem Chatzenbach. «Bach» ist etwas optimistisch… und er verschwindet dann unter der nächsten Kreuzung
Ein Hochhaus im ‹Leutschenbach›. Das Schweizer Fernsehen hat seine Studios in dieser Siedlung und sendet seit 1973 von hier.
Es hat viel mehr Asphalt als zu Beginn der Wanderung, dieses einsame Kickboard steht im ‹Leutschenpark›. Den ‹Leutschenbach› sieht man nicht.
Quo vadis? Die beiden Wegweiser sind ein bisschen verloren hinter dem Gitter. Wir stehen vor einer – richtig, Baustelle und gehen nun am Örlikerhus vorbei zur Haltestelle mit den blau weissen Bärentransportern.

















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