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Reisen mit dem Mensch ist immer eine unsichere Sache. Es gibt ja Uhren und Fahrpläne und meistens kommen wir auch dort an, wo wir hin wollen, wenn auch mit einigen Umkürzungen. Wir befinden uns hier im Quartier ‹Seebach› der Stadt Zürich, und ich beobachte den Verkehr auf der Schaffhauserstrasse. Da fahren Autos, Busse, Trams … es rauscht ganz gewaltig. Der gelb-schwarze Pfosten markiert das Ende der Tramhaltestelle Seebacherplatz.

Das ist der Innenraum der Kirche Maria Lourdes mit der Lourdes-Kapelle (der Durchgang ist links hinten sichtbar). Die Kirche wurde 1933-1935 erbaut und ist ein Wallfahrtsort. Speziell sind die runden Fenster weit oben.

Auf der Wiese zwischen dem Schulhaus und dem Bahnhof weiden Stiefelgeissen. Jeden Mittwoch Nachmittag ist das Atelier geöffnet. Die Geissen wohnen das ganze Jahr hier.

Hier blicken wir über die Wiese und den Bahnhof Seebach auf das Häusermeer. Seebach grenzt an Oerlikon.

Das ist der Buhnhügel mit dem links noch sichtbaren Schulhaus Buhnrain und einem Baukran. Von denen gibt es viele in Zürich.

Der Mensch fotografiert, der Bär fällt aus der Tasche und landet ganz unbärisch auf dem Weg. Autsch! Zum Glück bin ich gut gestopft und bepelzt. Der Mensch entschuldig sich und trägt mich jetzt auf dem Arm.

Zur Sicherheit behalte ich die Karte bei mir. Es gibt für jedes Quartier einen solchen Plan mit dem Weg und einigen Sehenswürdigkeiten.

Ende Februar sagt der Kalender, die Blumen strecken aber schon ihre Köpfe aus der Wiese. Ich sitze hier inmitten von Krokussen.

Wir blicken vom Friedhof Schwandenholz auf das Hochhaus der Städtischen Siedlung Heumatt.

Frische Luft gibt Hunger. Ich sitze in einer Filiale der Bäckerei Hug im Bahnhof Oerlikon und genehmige mir einen Happen. Nach dem Winter sind die Bärenreserven leer und müssen wieder aufgefüllt werden.